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Yara Switzerland


Yara, unser Partner für Forschung, Entwicklung und Produktion

Logo Yara Yara Switzerland
Route de Chêne 125
CH-1224 Chêne-Bougeries

www.yara.com



Düngerwerk PorsgrunnDüngerwerk Porsgrunn

Versuchsstation der Yara in DülmenVersuchsstation der Yara in Dülmen

Entwicklung auf den Stickstoffmärkten
Stickstoff (N) ist der wichtigste Pflanzennährstoff und bestimmt wesentlich die Höhe der Ernteerträge. Um ausreichend Nahrung für die wachsende Weltbevölkerung produzieren zu können, nimmt der weltweite Verbrauch an Stickstoffdüngern jährlich zu. Insgesamt werden derzeit rund 90 Mio. Tonnen Stickstoff zu Düngezwecken verwendet, was etwa 290 Mio. Tonnen fertiger Düngemittel entspricht. Allerdings entwickelt sich der Stickstoffverbrauch nicht in allen Weltregionen gleich. Während in den meisten Entwicklungsländern – vor allem in Asien und Südamerika – hohe Steigerungsraten vorherrschen, nimmt der Verbrauch in Industrieländern wie den USA und Europa seit Jahren ab. In den nächsten zehn Jahren wird für die europäische Union (EU-27) allerdings wieder ein leichter Verbrauchszuwachs von 2,5% prognostiziert. Dies weil sich der seit 1989/90 eingebrochenen Verbrauch in den Ländern des ehemaligen Ostblocks allmählich wieder erholt und der Energiepflanzenbau zunimmt.

Die Preise für Stickstoffdünger haben sich in den letzten Jahren auf vergleichsweise hohem Niveau stabilisiert. Wesentlicher Grund hierfür ist der enorme Anstieg der Gaspreise in den letzten Jahren. Da für die Stickstoffproduktion grosse Mengen Erdgas benötigt werden, sind dementsprechend auch die Produktionskosten angestiegen. Gleichzeitig ist das Angebots-Nachfrageverhältnis ausgeglichen.

Der jährlich wachsende Bedarf wird durch die neu in Betrieb gegangenen bzw. sich im Bau befindenden Werke gerade gedeckt, es entsteht kein Überangebot. Durch das globale Wirtschaftswachstum steigt aber auch die konkurrierende Nachfrage nach technischem Stickstoff. Ammoniak, Salpetersäure oder Harnstoff sind Grundstoffe zur Synthese einer Vielzahl von Stickstoffverbindungen.

Sie werden beispielsweise zur Produktion von Kunststoffen oder zur Entstickung von Abgasen von Kraftwerken oder LKWDieselmotoren verwendet. Schliesslich haben auch die gestiegenen Erzeugerpreise für Agrarprodukte die Nachfrage nach Stickstoffdünger belebt. Die Höhe der aus ökonomischer Sicht optimalen Stickstoffdüngung zu einer Kultur wird nämlich auch von den Stickstoffpreisen bestimmt. Die Auswertung entsprechender Versuchen hat gezeigt, dass der Einsatz von Stickstoff bei den herrschenden Erzeugerpreisen trotz hoher N-Preise hoch wirtschaftlich ist und die Basis einer erfolgreichen Pflanzenproduktion darstellt.

Marktführer bei Stickstoffdüngern – sowohl weltweit als auch in Europa – ist das norwegische Unternehmen Yara International ASA. Das Unternehmen vermarktet jährlich rund 22Mio. t. Dünger und technischen Stickstoff und baut seine Position durch Investitionen und Beteiligungen in wachsenden Märkten bzw. in Regionen mit niedrigen Energiepreisen ständig aus (z.B. durch Joint Ventures in Russland, Australien, Brasilien, China, Indien und Libyen). Yara produziert aber auch Spurennährstoffdünger für die Landwirtschaft sowie Spezialdünger für Sonderkulturen und den Gartenbau. Die Schweiz wird vor allem aus den Yara-Werken im niederländischen Sluiskil (Ammonsalpeter 27+ 2.5 Mg, Harnstoff) und Vlaardingen (Spezialdünger) sowie aus Porsgrunn und Glomfjord in Norwegen (Kalksalpeter) beliefert.

Dr. M. Himken

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