Rosier SA
ROSIER – ein wichtiger Partner in der Mineraldüngung
Die Firma Rosier entstand 1880, zu Beginn der modernen Düngergeschichte. Der Deutsche Justus von Liebig hat damals den Mineraldüngern den Weg geebnet indem er bewies, «dass sich die Pflanzen nicht direkt mit organischen Materialien sondern mit den sich in der Feuchtigkeit des Bodens löslichen Mineralsalzen ernähren. In dieser Form werden die Nährstoffe von den Pflanzen aufgenommen».Auf diesem Prinzip basierend war es möglich, die natürliche Bodenfruchtbarkeit je nach Bedürfnis der Kultur durch lösliche Mineraldünger zu ergänzen. Man musste sie nur noch finden und herstellen.
Dies war die Herausforderung für den Unternehmer Alfred Rosier, der natürliche Phosphate löslich verfügbar machte, indem er sie mit Schwefelsäure behandelte. Zu diesem Zweck baute er in Moustier (Belgien) ein Werk, in welchem er Rohphosphat aufschliessen konnte. Diese Produktionsstätte ist heute noch in Betrieb und wird laufend den neuen technischen Entwicklungen angepasst. So war auch eine der ersten Granulieranlagen in den Produktionsstätten von Rosier in Betrieb.
Das Unternehmen spezialisierte sich im Laufe der Zeit mehr und mehr auf die Produktion von wasserlöslichen Volldüngerformulierungen, welche mit den wichtigen Spurenelementen angereichert wurden. Die Grundlage der Formulierungen blieb seit jeher das berühmte Superphosphat aus meereskalkhaltigen Böden, das durch das Rosier-Verfahren gelöst und mit Schwefel angereichert wird.
Forschungsanstalten in allen Ländern bestimmen den Düngungsbedarf der Böden resp. der Kulturen so auch in der Schweiz, wo die Grudaf (Grundlagen für die Düngung im Acker- und Futterbau) für die Düngungsnormen massgebend sind. Rosier liefert die entsprechenden Formulierungen für die Düngung von Getreide in Belgien, Baumwolle in Afrika, Bananen in Martinique und z.B. Zuckerrüben usw. in der Schweiz.
Die Rosier-Philosophie war immer: «die richtige Menge zum richtigen Zeitpunkt und nach Bedarf. Nicht zu viel und nicht zu wenig!» Dieses Konzept gilt natürlich auch für die produzierende Landwirtschaft in der Schweiz, wo es Sinn macht, mit Mineraldünger die Boden-Mineralisierung zu ergänzen.
Seit Jahrzehnten investiert Rosier immer wieder in die Sicherheit der Produktion. Dieser Aufwand hat sich durch mehrere Qualitäts-Zertifikate (ISO 9001 2000, OHSAS 18001) ausbezahlt. Auf Laborniveau z.B. kann durch ein Spezialverfahren (ICP) die geringste Spur von Schwermetallen in den Rohstoffen festgestellt werden.
Durch die kürzliche Übernahme des Werkes ZUIDCHEMIE an der holländisch-belgischen Grenze hat Rosier die Produktion der Granulat-Dünger verdreifacht. Dies erwies sich als grosse logistische Vereinfachung, vor allem auch durch den direkten Zugang zum Meer für den Export in über 100 Länder.
Mit der Entwicklung von Spezialitäten hat Rosier sein Produkteangebot erweitert: Blattdünger und wasserlösliche Pulver für die Flüssigdüngung sind heute Standard. Bezüglich der granulierten Dünger liegt der Schwerpunkt der «Forschung» auf der Optimierung der einzelnen Düngerkomponenten. Diese erfolgt durch konsequenten Zukauf von Qualitätsrohstoffen und –Zusätzen.
Das Ziel in der Landwirtschaft ist die konsequente Produkteverbesserung. Damit wollen wir zusammen mit den Landwirten erreichen, dass sie auch eine hohe Produktequalität wie –quantität erreichen. Dies ist natürlich abhängig von Bodenbeschaffung, Düngerdosierung, Anwendungszeitpunkt sowie der passenden Formulierung, aber auch von der Wahl und dem Know-how in der Düngerproduktion.
Diese Eigenschaften finden wir in den von LANDOR, seit vielen Jahren Partner der Rosier, vertriebenen Formulierungen.
Raphaël de Rijcke
Area Sales Manager
ROSIER SA
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