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Auhafen Muttenz

Betriebsteam LANDOR AG

Betriebsteam LANDOR AG

Marcel ZimmermannBetriebsleiterLANDOR AG Marcel ZimmermannBetriebsleiterLANDOR AG Seit 1940 hat sich im Auhafen Muttenz sehr vieles getan: aus dem kleinen Hafen mit wenigen Umschlagsanlagen für Kohle, Brikett und Schrott ist ein bedeutender Hafen für die Region Basel entstanden. Heute werden flüssige Treib- und Brenn stoffe, Dünger, Getreide und Trockengüter umgeschlagen und gelagert. Eine Spezialität bildet die Bearbeitung von Schwergut. Der Auhafen Muttenz hat sich – zusammen mit der LANDOR AG – zu einem der wichtigsten Umschlag- und Handelsplätze für die Schweizer Landwirtschaft entwickelt.

Der Auhafen, als Knotenpunkt direkt am Wasser, verbindet Rhein, Schiene und Strasse: Für die LANDOR die optimale Voraussetzung für eine einfache und kostengünstige Logistik. Über den Rhein, die unumstrittene Nummer 1 unter den Wasserstrassen Europas, gelangen heute rund 95 % des verkauften LANDOR Düngers zur LANDOR, dies entspricht rund 100 Rheinschiffen jährlich (ca. 140 000 t). Um ein Schiff mit 1000 Tonnen zu löschen, braucht die LANDOR – sofern das Wetter mitspielt – knapp 7 Stunden. Da das Granulat sehr empfindlich ist, darf bei Regen keinesfalls gelöscht werden.
Schiffslöschung mit Kran Schiffslöschung mit Kran Obwohl der Dünger vorwiegend mit Rheinschiffen angeliefert wird, hat die LANDOR im 2008 in eine neue Annahmegosse für den Loseentlad mit Camion investiert. Dies im Hinblick darauf, künftig noch leistungsfähiger und flexibler zu sein.

Die Dünger werden vorwiegend lose eingekauft, dann abgesackt, gelagert und schliesslich weiterspediert. Die meiste Ware wird mit LKW direkt zur LANDI oder auf den Hof geliefert. Dank der engen Zusammenarbeit mit den regionalen Verkaufs büros der fenaco / LV / GVS profitiert die LANDOR von einem schweizweiten Netz von Transport unter nehmen, welche die LANDOR Produkte tag täglich in die ganze Schweiz ausliefern.
Betriebslok LANDOR Betriebslok LANDOR Um jederzeit die Versorgung der Schweizer Bauern mit Produktionsmitteln zu garantieren, ist ein Unternehmen wie die LANDOR vor allem auf seinen Umschlagsbetrieb angewiesen, der einen reibungslosen Ablauf garantiert – von der Schiffslöschung bis zum Verlad auf der Rampe. Nur dank flexiblen, kompe - tenten und motivierten Betriebsmitarbeitern kann die LANDOR den steigenden Bedürfnissen der Kunden bezüglich Lieferbereitschaft, -rhythmus und -qualität gerecht werden. Die LANDOR beschäftigt heute 15 Betriebs mit - arbeiter, die als Allrounder alle Abläufe im Betrieb bestens kennen und sich somit ergänzen und unterstützen.

Auf den beiden Verladerampen der LANDOR werden täglich durchschnittlich 800 Paletten gerüstet und mit Camion spediert, wobei der Ausstoss in der Hauptsaison bis zu 1300 t / Tag erreichen kann. Vor allem in Perioden mit rosser Nachfrage nach Dünger sind die Mitarbeiter im Betrieb besonders gefordert.


Betriebsspiegel LANDOR Betriebe:

Mitarbeiter Betrieb/
Umschlag:
15
Hallen: 5 Lagerhallen,
1 gedeckter Lagerplatz
Fläche: 14 000 m2
Anlagen: 1 Löschkran,
1 Lose Annahme-Gosse
2 Palettieranlagen (Kapazität: je 50 t / h)
1 Big-Bag Abfüllanlage (Kapazität: 60 t / h)
1 Bahngeleis 400 Meter
Fahrzeuge / Maschinen:
1 Betriebslok, 16 Stapler,
8 Ameisen, 3 Trax
Lagerkapazität Lose: 20 000 t
Lagerkapazität
Palettisiert/Big-Bags: 18 000 t


Andreas Rickenbacher beim Verlad ab RampeAndreas Rickenbacher beim Verlad ab Rampe

90 % der Ware (ca. 140 000 t) verlässt die LANDOR via Verlad auf Camion, die restlichen 10 % (ca. 10 000 t) werden per Bahn spediert. Die LANDOR verfügt über eine eigene Lokomotive und ist somit bestens für den Bahntransport gerüstet.

Dank laufenden Innovationen und Neuerungen im Betriebs-Ablauf ist die LANDOR heute für künftige Anforderungen in der Logistik gewappnet, um langfristig ein leistungsfähiger Partner der Land - wirtschaft zu sein.

Das Team im Betrieb ist motiviert und eingespielt, um in Zukunft logistische Herausforderungen anzunehmen und dadurch ihren Beitrag zur Aufrechterhaltung einer produzierenden Landwirtschaft zu leisten.

Marcel Zimmermann