Dünger ist ein Naturprodukt
Heute haben die klügsten Bauern die besten Kartoffeln. Früher suchte man Wachs-tum mit Magie, Mondstand und Bauernregeln zu verbessern. Nun ist es erprobte Wissenschaft.
Boden enthält eine Fülle von Rohstoffen. Sie sind wichtige Elemente für das Wachstum von Pflanzen. Boden enthält auch viele Mikroorganismen. Sie machen die Nährstoffe für die Pflanzen verfügbar. Wichtig für das Wachstum ist zudem Wasser, Luft, optimale Temperaturen und viel Sonnenschein für die Photosynthese. All diese Elemente bilden die Basis für das Wachstum von Pflanzen, sie ergeben den natürlichen Wachstums-Kreislauf. Sind alle in genügender Menge vorhanden, wachsen und gedeihen Pflanzen zur Freude des Bauers.
Gesetz des Minimums
Heute - in der Intensiv-Landwirtschaft - sind die Mechanismen des Pflanzenwachstums bis ins Detail bekannt. Der Boden wird auf seinen Gehalt an Nährstoffen analysiert und das Ergebnis mit den unterschiedlichen Bedürfnissen der einzelnen Kulturen verglichen. Wachstum und Ertrag werden von demjenigen Nährstoff begrenzt, der - gemessen am Bedarf - in geringster Menge vorhanden ist. Dieses Vorgehen beruht auf dem „Gesetz des Minimums“. Heute wird mit einer exakten Düngungsplanung der Bedarf an Nähstoffen für jede Parzelle und jede Kultur gezielt festgelegt.
Stickstoffkreislauf
Stickstoff ist der Motor des pflanzlichen Wachstums
Die zeitlich und mengenmässig richtige Versorgung der Pflanzen mit Stickstoff bestimmt den Ertrag. Die Stickstoffgabe richtet sich nach deren Ansprüchen und der natürlichen Stickstofflieferung des Bodens. Die richtig bemessene Stickstoffdüngung ergibt sich also aus der Differenz zwischen dem N-Bedarf der Pflanze und dem N-Angebot aus dem Boden. Ziel der Stickstoffdüngung ist es, die Stickstoffquellen des Bodens soweit zu ergänzen, dass keine Verluste entstehen (Nitratauswaschung, Verdunstung, Denitrifiktion). Der Stickstoff im Mineraldünger wird aus der Luft gewonnen.
Weitere wichtige Elemente für die Ernährung der Pflanzen sind Phosphor, Kali, Magnesium und Calcium. Im Gegensatz zum Stickstoff werden diese Nährstoffe meistens einmal pro Jahr als Grunddüngung ausgebracht Diese vier Elemente kommen alle als natürliche Rohstoffe im Boden vor. Sie werden im Tag- und Bergbau abgebaut und zu hochwertigem Handelsdünger verarbeitet.
Unentbehrlich für das Pflanzenwachstum sind auch die Spurenelemente. Diese müssen den Pflanzen in kleineren, aber ausreichenden Mengen zur Verfügung stehen.
Fazit: Alle diese Elemente brauchen Pflanzen in genügender Menge. Nur so ist ein gesundes Wachstum der Pflanze möglich.
Dies ist auch der Grundsatz der Landor-Beratung, die „bedarfsgerechtes Düngen“ zu ihrem Motto macht!
